-->

[Blogtour] »Summer of Heartbeats« von Laini Otis - Tag 3


Hallo Ihr Lieben,
und herzlich Willkommen zur Blogtour, »Summer of Heartbeats«, aus der Feder von Laini Otis, welches bei Romance Edition erschienen ist. Am ersten Tag konntet Ihr schon einen kleinen Blick auf die Geschichte werfen und gestern in den Alltag eines Rockstars. Heute beschäftigen wir uns mit dem etwas ernsteren Thema Balbuties, viel Spaß! :)



Dieses Thema wollen wir Euch bei dieser Tour näher bringen, da es in enger Verbindung mit der Protagonistin Beau steht. Diese hat seit ihrer Kindheit ein Problem, dass sie in Situationen, die sie überfordern anfängt zu stottert. Der Fachbegriff dafür nennt sich Balbuties.

»Dddu ... Uunfafaall ... Duudusche ... Heerziinfainfarkt ...«, stottere ich unzusammenhängend.                                                                                                      »Mann, Beau!« Bestürzt packt Elaine meine Hand. Die Mädels werfen sich stillschweigend Blicke zu, aber ich höre genau, was sie sagen. vier Jahre komplett und ausnahmslos stotterfrei. Und jetzt der Rückschlag. Ein Rückschlag, mit dem niemand gerechnet hat. Am wenigsten ich. 
Zitat, Seite 40


Balbuties - Stottern
Stottern (auch Balbuties, von lateinisch balbutire ‚stottern‘) ist eine Störung des Redeflusses, welche durch häufige Unterbrechungen des Sprechablaufs, durch Wiederholungen von Lauten, Silben und Wörtern gekennzeichnet ist. Charakteristisch für Stottern ist das situationsabhängige Auftreten der Symptomatik, wobei Symptomfreiheit nicht selten im Wechsel mit starkem Stottern stehen kann. Nervosität gilt nicht als Auslöser, kann jedoch in manchen Fällen Folge des Stotterns sein. Dieser Artikel befasst sich mit dem so genannten idiopathischen Stottern (englisch persistent developmental stuttering), das vom Stottern mit bekannter psychischer oder physischer Ursache abzugrenzen ist. Nach neuen Erkenntnissen von Sprachwissenschaftlern der Purdue University/USA basiert die Störung nicht oder nicht nur auf einer motorischen Fehlfunktion, sondern beruht auch auf einer anderen Verarbeitungsstruktur des Gehirns bei Stotterern. Stottern gilt als therapierbar (Linderung der Symptome), jedoch nicht als heilbar (Beseitigung der Ursache).

Äußere Symptome
Die äußeren Symptome des Stotterns werden in primäre und sekundäre Symptome unterteilt. Primäre Symptome stellen den eigentlichen Kern des Stotterns dar, während sekundäre Symptome eine – zum Teil bewusste – Reaktion auf die primären Symptome sind.

Zu den primären Symptomen zählen:
  • rasche Wiederholungen von Lauten, Silben oder Wörtern (auch klonisches Stottern genannt)
  • Verlängerungen von Lauten (so genannte Dehnungen)
  • stumme oder hörbare Blockaden (auch tonisches Stottern genannt)
  • wiederholte zwischengeschobene Laute länger als zwei Sekunden (sog. Interjektionen)

Zu den sekundären Symptomen gehören:
  • Vermeidungsverhalten
  • Fluchtverhalten

Ein Vermeidungsverhalten versucht durch Vermeidung von Lauten, Wörtern, Sprechsituationen und ähnlichen Reaktionen, dem Stottern im Voraus auszuweichen. Häufig werden als schwierig empfundene Wörter durch Synonyme ersetzt oder ganze Sätze umstrukturiert. Im Gegensatz dazu soll ein Fluchtverhalten auftretende primäre Symptome überwinden. Erhöhte Anspannung der Sprechmuskulatur oder einer anderen Muskulatur, auch Grimassieren oder ruckartige Bewegungen können Anzeichen eines Fluchtverhaltens sein.

Innere Symptome
Innere Symptome sind solche, die für den Zuhörer nicht direkt beobachtbar sind. Es handelt sich um negative Gefühle, Gedanken und Einstellungen, die als Reaktion auf das Stottern entstehen. Häufige innere Symptome sind Angst, Scham und Minderwertigkeitsgefühle.



»Ja ... da ... also. Drei, zwei, eins ... Schönen Abend noch«, sage ich und winke kurz.   »Warum machst du das?»                                                                                    »Bitte?»                                                                                                                                    »Runterzählen. Ist das irgendein Tick oder so?« 
Zitat, Seite 25


Für Beau war es in der Kindheit nicht immer leicht. Sie wurde viel gehänselt und musste so einiges über sich ergehen lassen. Auch im Buch wird uns gesagt, dass Stottern keinesfalls heilbar ist, man kann nur lernen damit zu leben und es weitestgehend in den Griff zu bekommen.
In Beaus Fall hilft es ihr, wenn sie ihre Gedanken zur Ruhe bringt und dann einfach laut von drei bis eins herunterzählt. Dies wirkt anfangs vielleicht befremdlich, so kann Beau sich aber schnell wieder konzentrieren und verhindern, dass sie einen Stotter-Anfall bekommt. Wir bekommen allerdings auch einige Stotter-Attacken ihrerseits mit, denn manchmal wird auch sie von zu sehr Situationen überfordert.




Regel Nummer eins? Verliebe dich niemals in deinen Ferienflirt! Doch Beaus Herz schert sich nicht um Regeln und so erliegt sie dem Zauber des geheimnisvollen Cash mit den vielen Tattoos, der sie nach einer gemeinsamen Nacht sitzen lässt.
Bei einem unverhofften Wiedersehen erfährt Beau, dass Cash nicht der ist, der er vorgab zu sein, und als wäre das nicht Schock genug, schlittert sie in eine berufliche Beziehung mit dem sexy Rockstar. Nun muss sie sich entscheiden, ob sie ihre gesamte Zukunft für einen Kerl aufs Spiel setzen will, dessen Probleme ihre Vorstellungskraft bei Weitem übersteigen …


ISBN:     978-3-903130-20-3      I     Print: 14,99€      I     eBook: 5,99€


Beantwortet jeden Tag die Gewinnspielfrage und nutzt Eure Chance auf tolle Gewinne.
Gewinnen könnt Ihr folgendes:


Preis 1 bis 5
je ein Fan Paket "Summer of Heartbeats" von Laini Otis
inkl. dem Buch in Print, Block, Lesezeichen & Postkarte

Teilnehmen könnt Ihr bis einschließlich dem 16.02.2017.


Um im Lostopf zu landen, beantwortet bitte folgende Frage in den Kommentaren:
Seid ihr mit dieser Störung vertraut? Wenn ja, wie reagiert Ihr darauf? Wenn nicht, könntet Ihr Eure Reaktion gegenüber betroffenen Menschen einschätzen?


Teilnahmebedingungen:
Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.


Viel Glück!

(täglich um 17:00Uhr)

11.02. Summer of Heartbeats bei Charleen von Charleen's Traumbibliothek
12.02. Rockstar auf Tour  bei Rachel von Herzensbücher eines Luftmenschen
13.02. Balbuties - Ihr seid hier :)
14.02. Interview mit Laini Otis bei Nicki von Nickis Bücherwelt
15.02. Wenn Musik die Schatten verdrängt  bei Jean von Büchertraum

17.02. Gewinnerbekanntgabe - Netzwerk Agentur Bookmark



Morgen gibt es für Euch bei Nicki ein Interview mit der sympatischen Autorin, auf keinen Fall verpassen! :)

Habt einen schönen Montagabend und hoffentlich einen tollen Start in die neue Woche! ♥


Liebe Grüße

Kommentare:

  1. Hallo und guten Tag,

    ich hatte mal einen Jungen in meiner Klasse, der leider öfters gestottert hat. Aber wenn er gesungen hat..egal was hat er plötzlich nicht mehr gestottert.

    Er hieß Willi...am Anfang war es etwas gewöhnungsbedürftig, denn er sang alles mehr als er sprach....aber es hat gepasst für alle in der Klasse und keiner hat mehr gemotzt...augenzwickern..

    LG..Karin...

    AntwortenLöschen
  2. Hey!
    Ich kenne jemanden, der stottert. Ich habe Verständnis bzw. versuche es zu haben. Ich muss aber gestehen, dass es mir nicht immer leicht fällt. Ich neige sowieso dazu, Menschen, die sehr langsam reden ins Wort zu fallen, weil ich selber sehr schnell rede und es mich wahnsinnig macht, wenn jemand seine Sätze nicht zügig zuende bringt.Ich versuche daran zu arbeiten, aber es gelingt mir nicht immer. Von daher: Ich wäre nie blöd zu jemandem, weil er stottert, aber ich fürchte, dass ich demjenigen noch öfter, als anderen ins Wort falle und Sätze für ihn beende.
    LG
    Yvonne

    AntwortenLöschen
  3. Hallo,
    also ich habe einen Freund mit Tourette-Syndrom, der aufgrund dieser Krankheit auch teilweise stottert oder bestimmte Buchstaben "seltsam" betont. Anfangs ist das zwar schon etwas komisch und man fühlt sich selbst beklommen, doch man gewöhnt sich schnell daran. Man versteht ja trotzdem das meiste und zur Not, muss man halt nachfragen. Zum Glück geht mein Freund selbst mit seiner Erkrankung und seinem "Sprachdefizit" seht offen um und beantwortet auch alle Fragen diesbezüglich.
    LG Jessy

    AntwortenLöschen
  4. toller Beitrag Kollegin! gefällt mir =) <3

    AntwortenLöschen
  5. Hey :)

    Ich muss gestehen, dass ich von der Stürung schon gehört habe, sie aber selber noch nicht erlebt habe ...
    Leider kann ich mir sehr gut vorstellen, dass diese Menschen von vielen gehänselt werden und das finde ich echt traurig. Ich würde definitiv versuchen, jedem offen zu begegnen, könnte aber auch nicht wirklich einschätzen, wie ich beim ersten Mal auf sowas reagieren würde.

    LG Andrea

    AntwortenLöschen
  6. Ein sehr interessanter Beitrag, der für mich einmal die wissenschaftliche Seite beleuchtet. Bisher habe ich mich nur pädagogisch damit befasst. Ich arbeite als Erzieherin und da habe ich immer wieder mit Kindern zu tun, die solche Störungen aufweisen. Im Regelfall gehe ich ganz offen damit um. Ich nehme mir Zeit diesen Kindern zuzuhören. Halte Blickkontakt und warte ruhig, bis sie zuende gesprochen haben. Ich finde es wichtig offen zu sein und den Betroffenen zu zeigen, dass ich sie ernst nehme. Als ob sie normal reden würden, wie andere. Im Normalfall gibt das den Kindern Sicherheit, wenn ich sie nicht darauf hinweise. Damit nehme ich auch den anderen Kindern oft den Wind aus den Segeln, die lachen. Diese beachte ich gar nicht.

    LG Anja

    AntwortenLöschen
  7. Hey =)
    Ich hatte in der Grundschule ein Mädchen in meiner Klasse die gestottert hat. Ich kann mich aber leider nicht mehr so gut an sie erinnern. Ich weiß noch, dass sie mir immer voll leid tat, als sie was vortragen musste und dann immer anfing zu stottern.
    Lg
    Julia

    AntwortenLöschen
  8. Ein sehr interessanter Beitrag. :)
    Schön übersichtlich und informativ, aber nicht zu lang.

    Liebe Grüße <3

    AntwortenLöschen
  9. Hallo,
    ich kannte früher auch einen aus der Schule, der stark gestottert hat,
    mir hat es nie was ausgemacht. Es war natürlich etwas anstrengender mit ihm, aber man gewöhnt sich schnell daran! Man hat aber manchmal wirklich gesehen, wie sehr ihn das störte.

    Liebe Grüße, Ira S
    irisch1094@gmail.com

    AntwortenLöschen
  10. Hallo,

    ich habe schon von dieser Störung gehört und hatte damals auch in der Schule jemand in der Parallelklasse der gestottert hat. Das fand ich nicht wirklich schlimm, man musste eben nur etwas mehr Geduld haben beim zuhören. :)

    LG
    SaBine

    AntwortenLöschen
  11. Ich kenne direkt keinen der stottert, aber ich könnte mir vorstellen, dass es mir schon etwas unangenehm wäre und vor allem den Redefluss untereinander sehr einschränken würde.

    Liebe Grüße,
    Daniela

    AntwortenLöschen
  12. Sehr interessanter Beitrag !
    Danke für deine Mühe uns das nahe zu bringen :)

    Ich habe einen Onkel der stottert , mich hat es nie gestört , wenn ich mit ihm gesprochen habe und so habe ich mich verhalten wie bei jedem anderen Menschen auch . Ich glaube wenn man einem stotterndem Menschen normal wie sonst auch allen anderen gegenübertritt ist es für den/die stotternde auch leichter , anstatt das sie jemandem gegenüberstehen der sich vielleicht unbehaglich fühlt

    AntwortenLöschen
  13. Huhu,

    ich habe einen Kumpel der stottert, daher kenne ich das nur zu gut. Ich gehe mit ihm um, wie mit jedem anderen Menschen auch. Als wäre gar nichts. Ich denke, dass macht es ihm auch leichter, wenn man ihn normal behandelt :)

    Liebe Grüße

    Sunny

    AntwortenLöschen
  14. Hallo,
    vielen Dank für deinen interessanten Beitrag.
    In meinem Bekanntenkreis kenne ich niemanden, der stottert.
    Ich denke, mich würde es nicht weiter stören, wenn mein Gesprächspartner stottern würde, auch wenn es vermutlich im ersten Moment die Konversation beeinträchtigen könnte.

    Liebe Grüße
    Isabell

    AntwortenLöschen
  15. Hallo,

    vielen dank für deinen sehr informativen Beitrag!
    Obwohl ich in einer Arztpraxis arbeite, bin ich mit dem Thema Stottern eher weniger vertraut. In meinem näheren Umfeld kenne ich auch niemanden, der davon betroffen ist.
    Da ich aber selten die Fassung verliere, könnte ich damit ganz ruhig und gelassen umgehen. Es bringt ja auch nichts die betroffene Person unter Druck zu setzen. Man sollte auf die Person ganz normal eingehen, denn damit würde man auch ihr die Situation erleichtern.

    liebe Grüße
    Sarah M.

    AntwortenLöschen
  16. Hallo, sehr interessanter Beitrag. Ich kenne eigentlich keinen, der stottert. Könnte mir vorstellen, dass es vielleicht einen kurzen Moment dauert, bis man sich auf die Situation eingestellt hat, aber ansonsten käme ich sicherlich damit zurecht.
    Liebe Grüße, Manu(ElasBookinette)

    AntwortenLöschen
  17. Hallo,

    ja, ich kenne die Störung auch Personen, die darunter leiden. Ich versuche einfach ganz normal mit ihnen umzugehen und wenn sie stottern, ihnen irgendwie zu helfen bzw. abzuwarten...

    LG

    AntwortenLöschen
  18. Direkt vertraut nicht. Aber ich habe in meinem Job viel Kontakt zu verschiedensten Menschen. Da ist gelegentlich auch mal jemand dabei, der mehr oder wenige Probleme mit der Störung hat. Das wichtigste ist, das man diesen Menschen die Nervosität und die Aufregung nimmt. Das hilft meist, das Stottern schon immens zu reduzieren.

    Liebe Grüße
    Kathleen

    AntwortenLöschen
  19. Hallo :)
    Dein Beitrag gefällt mir sehr gut und du erklärst das Thema ausführlich!:)
    Ich kenne weder in meinem Bekanntenkreis, noch in meiner Umgebung jemanden der Stottert. Mich persönlich stört es nicht, wenn jemand stottern würde, da die Person ja nichts dafür kann. Ich würde sie ganz normal behandeln, aber da ich leider oftmals sehr ungeduldig bin könnte es passieren, dass ich der Person dann auch mal ins Wort falle ohne es böse zu meinen.

    LG Pana

    AntwortenLöschen
  20. Hallo Katja,

    bisher wusste ich noch nicht wirklich viel über diese Störung und bin auch noch niemandem Betroffenen begegnet. Ich glaube, ich würde versuchen, ganz selbstverständlich darauf zu reagieren - also weder überrascht zu schauen noch sonst irgendwie das Gefühl zu vermitteln, dass etwas nicht "normal" wäre. Ich denke, wenn ich betroffen wäre, würde ich mir wünschen, dass die anderen Menschen mich ganz normal behandeln.

    Liebe Grüße!

    AntwortenLöschen
  21. Hey :3
    Ich rede zum Glück relativ flüssig, ein guter Freund von mir stottert jedoch öfters, wenn er gestresst ist oder unter Druck steht. Ich sehe das eigentlich ganz gelassen, er kann ja auch nichts dafür.

    Liebste Grüße, Tara

    AntwortenLöschen